EOS C80 Produktion

Professional Video

Professionelle Videoproduktionen sind der Schlüssel für hochwertige Kommunikation und wirksame Medienpräsenz. Mit dem EOS Cinema Kamerasystem und den hybriden EOS R Kameras stellt Canon kreativen Filmemachern eine Vielzahl produktiver Werkzeuge zur Erstellung von erstklassigem Video-Content zur Verfügung. Der RF-Mount des EOS R Systems, der auch an den neuesten EOS Cinema Modellen C80 und C400 zu finden ist, ermöglicht die Nutzung von mehr als 40 RF-Objektiven für die Videoproduktion. Darunter befinden sich innovative Konstruktionen wie das RF 24-105mm F2.8 L IS USM Z mit optionalem Motorzoom-Adapter.

Die Anforderung an Video reichen vom kurzen Social Media Clip bis zu komplexen VR-Workflows und Live-Streaming-Events. Die Anwendungen bestimmen, welche Kamera und Objektive sinnvoll sind und definieren die technischen Anforderungen an Auflösung, Codecs und Dateiformate. Die Canon Experten beraten dich gerne, um für deine professionelle Anforderung eine optimale Lösung zu finden.

In diesem Pro-Video Talk der Canon Academy tauschen sich Canon Ambassador Nicolai Deutsch und Kameramann Marius Milinski über die neuen professionellen Canon Videokameras EOS C80 und EOS C400 aus. Beide Modelle nutzen einen 6K-Vollformatsensor.

Im Talk erfährst du, wie sich die Kameras unterscheiden und wie das Zusammenspiel von Sensor, Autofokus und Aufzeichnung bei beiden Kameras funktioniert. Marius erklärt, warum er die EOS C400 für seinen Spielfilm „Tiny Love Story“ gewählt hat – unter anderem, weil der Vollformatsensor ihm bei sehr beengten Drehbedingungen in einem Tiny House maximale Flexibilität beim Bildausschnitt gab. Gleichzeitig konnte er dank des 6K-Oversamplings ein hochwertiges 4K-Bild erzielen, ohne auf eine ressourcenhungrige RAW-Aufzeichnung zurückzugreifen.

00:00:06:02: Intro

00:02:13:49: Unterschiede C400 vs. C80

00:05:37:14: Sensor

00:20:48:30: Body

00:32:05:45: Exkurs Unterwasserfilm

00:34:41:29: Fortsetzung Body

00:38:46:28: RF-Bajonett & Objektive

00:42:52:42: Fazit

Die gemeinsamen Features der beiden Profi-Videokameras umfassen unter anderem Ausstattungsmerkmale wie Triple Base ISO, internen ND-Filter, 6K-RAW, 4K mit Oversampling oder 4K Zeitlupe bis 120p aufzunehmen. Nicolai und Marius besprechen, wie der Dual Pixel Autofokus auch bei herausfordernden Szenen zuverlässig die Schärfe findet und hält und warum sich die Kameras sowohl für szenische Projekte wie Musikvideos und Spielfilme als auch für Reportage- und Dokumentaraufnahmen eignen.

Während die EOS C80 als kompaktes Einmann-Setup punktet, bietet die C400 mit erweitertem I/O-Umfang (Genlock, HDMI, SDI, Timecode) noch mehr Optionen. Marius schätzt dabei vor allem die Modularität der Kamera und ihre Fähigkeit, sich schnell von einem kleinen Handheld-Setup auf ein größeres, vollständig geriggtes System umrüsten zu lassen.

Beide Kameras verfügen über den leistungsstarken RF-Objektivanschluss, nutzen Gyro-Daten für die digitale Bildstabilisierung und bieten durch das Cinema-Menü, Custom LUTs und die Multi-Camera-App zusätzliche Workflow-Vorteile.

Auch für den Handheld-Einsatz und das Rigging gibt es für die EOS C400 praktische Verbesserungen wie den neuen Handgriff mit USB-C-Anschluss und erweiterte Befestigungspunkte. Dank dieser Features lassen sich die Kameras flexibel an unterschiedliche Drehsituationen anpassen – von engen Innenräumen bis hin zu dynamischen Außenaufnahmen.

Fazit: Ob Musikvideo, Spielfilm oder Eventproduktion – die EOS C80 und EOS C400 sind für verschiedenste Videoprojekte professionell einsetzbar. Für Filmemacher wie Marius, der sowohl in kontrollierten Studiosituationen als auch unter extremen Platzverhältnissen dreht, als auch Nico, der im Bereich Dokus und Reportagen im Einsatz ist, bieten beide Kameras eine ideale Kombination aus Qualität und Vielseitigkeit.

In diesem praxisnahen Webinar am 26. März 2025, von 9.00 bis 10.00 Uhr geben dir die vier Experten Marius Milinski, Nicolai Deutsch, Petra Selbertinger und Jörg Ammon Einblicke in die neuen Cinema-Kameras und beantworten live deine Fragen:

Marius Milinski ist Bildgestalter (Director of Photography) für fiktionale Projekte für namhafte TV-Formate und Filmprojekte. Zuletzt hat er seinen Kurzfilm "Tiny Lovestory" mit der EOS C400 und Sumire Prime Lenses gedreht.

Nicolai Deutsch ist Unterwasser-Kameramann und Cinematographer. Mit der Erfahrung aus Filmproduktionen, Dokumentationen oder Werbespots berichtet er von seiner Erfahrung mit der EOS C400 sowie EOS C80 und RF-Objektiven.

Jörg Ammon vom Technischen Marketing Canon erklärt die technischen Hintergründe und Besonderheiten des EOS Systems.

Petra Selbertinger, Business Development Managerin bei Canon Deutschland, geht auf Profi-Angebote und Business-Perspektiven ein.

Filmemacher und Canon Ambassador Nico Deutsch fasst im Profi-Check der Canon Academy seine ersten Eindrücke zur neuen Cinema EOS C80 zusammen. Nico kennt die Cinema EOS Kameras seit vielen Jahren und hat entsprechend viel Erfahrung. Die EOS C80 verbindet den Formfaktor der EOS C70 mit dem Vollformatsensor des großen Schwestermodells EOS C400, so Nico. Zusätzlich hat die EOS C80 im Unterschied zur EOS C70 einen zusätzlichen SDI-Port, den Multifunktionsschuh, integriertes WLAN und einen besseren Monitor.

Der Vollformatsensor mit Triple-Base-ISO bietet auch bei Lowlight und High-ISO eine sehr gute Bildqualität. Verbessert ist auch das AF-System: „Der Autofokus ist noch snappier“, hat Nico festgestellt. Die Kamera erkennt Personen, Köpfe, Gesichter und Augen noch schneller und hält sie bei Videoaufnahmen zuverlässig im Fokus. Eine sehr gelungene Kamera, findet Nico, die er bei einem seiner nächsten Projekte ausführlich in der Praxis testen möchte.

Canon pflegt bereits seit Jahrzehnten einen engen Austausch mit professionellen Foto- und Videografen und unterstützt bei allen Fragen rund um das Thema Imaging.

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